Die letzte Klebevignette 2026 ist ab sofort an den Vertriebsstellen erhältlich und markiert eine historische Zäsur auf unseren Straßen. Mit der Signalfarbe „Feuerrot“ verabschiedet sich die ASFINAG endgültig vom analogen Mautsystem, das fast drei Jahrzehnte lang den Alltag der Autofahrer prägte. Ab dem Jahr 2027 wird die Mauterhebung vollständig digitalisiert. Dieser Systemwechsel bringt weitreichende Änderungen für Fahrzeughalter, den Gebrauchtwagenmarkt und den Datenschutz mit sich.

Es ist Dezember 2025. Während an den Tankstellen Hochbetrieb herrscht, vollzieht sich ein stiller Abschied. Wer sich in diesen Tagen gegen die digitale Variante entscheidet, hält mit der letzte Klebevignette 2026 ein Stück Verkehrsgeschichte in Händen. Doch jenseits der Nostalgie wirft die Umstellung Fragen zur Datensicherheit, Flexibilität und den bürokratischen Hürden auf, die ab 2027 auf Autofahrer zukommen könnten.

Warum die letzte Klebevignette 2026 in „Feuerrot“ erscheint

Die letzte Klebevignette 2026

Die Farbwahl für das Finale wurde bewusst getroffen. „Feuerrot“ dient nicht nur der guten Erkennbarkeit bei Kontrollen, sondern wirkt fast wie ein visuelles Warnsignal für das Ende des physischen Pickerls. Die letzte Klebevignette 2026 fungiert dabei noch ein letztes Mal als direkter, untrennbar am Fahrzeug angebrachter Nachweis der Entrichtung der Mautgebühr.

Der technische Vorteil dieses analogen Systems lag stets in seiner Unabhängigkeit von Datenbanken und Internetverbindungen. Ein Blick auf die Windschutzscheibe genügte der Exekutive oder dem ASFINAG Service- und Kontrolldienst (SKD) zur Validierung. Mit dem Wegfall dieser Option ab 2027 wird die automatische Vignettenkontrolle (AVK) mittels Kameras zur primären Kontrollinstanz. Kritiker bemängeln, dass damit die „Unschuld durch Augenschein“ verschwindet. Der Autofahrer wird vollständig von der Fehlerfreiheit der digitalen Infrastruktur und der korrekten Eingabe der Daten abhängig.

Fakten zur Vignette

  • Produkt: Jahresvignette 2026
  • Status: Offiziell die letzte Klebevignette 2026.
  • Preis: 103,80 Euro (PKW) inkl. USt.
  • Gültigkeit: 01.12.2025 bis 31.01.2027.
  • Vertriebsende: Nach 2026 wird der Druck und Vertrieb physischer Vignetten eingestellt.

Ein Rückblick: Von 1997 bis zur letzte Klebevignette 2026

Um die Tragweite der Umstellung zu verstehen, lohnt ein Blick zurück. Eingeführt wurde die Vignettenpflicht in Österreich im Jahr 1997. Damals lag der Preis noch bei 550 Schilling (umgerechnet ca. 40 Euro). Was damals zu massiven Protesten führte, wurde schnell zur Normalität. Jedes Jahr eine neue Farbe, jedes Jahr das rituelle Kratzen im Jänner.

Die letzte Klebevignette 2026 beendet diesen Zyklus. Über die Jahre hinweg diente das „Pickerl“ nicht nur als Mautnachweis, sondern entwickelte sich unbeabsichtigt zu einem Indikator für das Alter eines Fahrzeugs – je mehr Vignettenreste an der Scheibe klebten, desto länger war das Auto im Dienst. Ab 2027 werden Windschutzscheiben wieder so sauber sein wie bei der Auslieferung, doch die Kosten für die Mobilität sind mittlerweile auf über 100 Euro für die Jahresmaut gestiegen.

Marktanalyse: Die letzte Klebevignette 2026 im Fahrzeughandel

Ein wesentlicher ökonomischer Aspekt, den die letzte Klebevignette 2026 noch bietet, ist die sogenannte Objektbindung. Das Pickerl klebt am Auto, nicht am Kennzeichen. Dies hat konkrete Auswirkungen auf den Wiederverkaufswert von Fahrzeugen im Jahr 2026, speziell im privaten Gebrauchtwagensektor.

Beim Verkauf eines Fahrzeugs mit geklebter Vignette geht die Mautberechtigung unbürokratisch und ohne Zusatzkosten auf den Käufer über. Dies stellt im Gebrauchtwagenhandel ein valides Verkaufsargument dar („Jahresvignette inklusive“). Bei der digitalen Alternative ist die Vignette an das Kennzeichen gebunden.

Das Problem ab 2027: Behält der Verkäufer sein Kennzeichen für sein neues Fahrzeug, erlischt für das verkaufte Fahrzeug die Mautberechtigung effektiv. Der Käufer muss eine neue Vignette erwerben, selbst wenn für das Auto im laufenden Jahr bereits gezahlt wurde (sofern keine aufwendige Umregistrierung erfolgt). Die letzte Klebevignette 2026 bietet hier ein letztes Mal die unkomplizierte „Kauf-und-Fahr-Los“-Lösung: Das Auto ist mautfrei, unabhängig davon, wer es fährt oder auf wen es zugelassen wird.

Datenschutz vs. Komfort: Der gläserne Autofahrer

Die vollständige Abschaffung der Klebevariante nach der letzte Klebevignette 2026 wird seitens des Betreibers oft mit Komfortgewinn begründet. Argumente sind das Entfallen von Kleberesten und der Wegfall des Weges zur Trafik. Doch Datenschützer sehen die Entwicklung differenzierter.

Die analoge Vignette ermöglicht es derzeit noch, die Autobahn zu nutzen, ohne dass jede Auffahrt zwangsläufig einen Datenbankabgleich auslöst – solange man nicht in eine mobile Kontrolle gerät. Das rein digitale System erfordert hingegen eine permanente Abgleichung der Kennzeichen. Kamerasysteme über der Fahrbahn scannen jedes Nummernschild und gleichen es in Echtzeit mit der „White-List“ der Mautzahler ab. Dies macht das Bewegungsprofil der Bürger theoretisch lückenloser nachvollziehbar. Mit dem Ende der letzte Klebevignette 2026 gibt es keine Möglichkeit mehr, sich dieser digitalen Erfassung zu entziehen, wenn man das hochrangige Straßennetz nutzen möchte.

Ersatzmaut und Strafen: Wenn die Technik versagt

Ein weiterer Punkt betrifft die Fehleranfälligkeit. Bei der Klebevignette lag die Verantwortung beim Fahrer: Richtig kleben, fertig. Bei der digitalen Vignette können Tippfehler beim Kennzeichen (z.B. ein O statt einer 0) fatale Folgen haben. Zwar gibt es Kulanzregelungen, doch der bürokratische Aufwand im Falle einer ungerechtfertigten Ersatzmautforderung (derzeit 120 Euro) liegt beim Fahrzeughalter. Wer die letzte Klebevignette 2026 nutzt, hat den physischen Beweis buchstäblich vor Augen und ist vor Systemfehlern in der Datenbank sicher.

Fazit: Ein Abschied mit Symbolkraft

Die Einführung der letzte Klebevignette 2026 ist mehr als ein reiner Verwaltungsakt. Sie beendet eine Ära der Haptik in der österreichischen Mobilität. Für Sammler und Skeptiker der totalen Digitalisierung ist die feuerrote Plakette ein Pflichtkauf, fast schon ein Akt des Widerstands gegen die Virtualisierung des Eigentums. Ab 2027 wird die Windschutzscheibe sauber bleiben, doch die Abhängigkeit von funktionierender IT-Infrastruktur steigt massiv an.

Wer das Ritual des Klebens noch ein letztes Mal vollziehen möchte, hat bis Ende des Jahres Zeit. Danach wandert der Schaber endgültig in die Werkzeugkiste der Geschichte.

KategorieDetails & Links
Wo kaufen? (Offline)Tankstellen, Tabak Trafiken, ÖAMTC & ARBÖ Stützpunkte (solange der Vorrat reicht).
Online (Digital)ASFINAG Mautshop (Falls du doch nicht picken willst)
Wichtigster TippTrägerfolie aufbewahren!
Die untere Hälfte mit der Seriennummer ist dein einziger Nachweis bei Scheibenbruch.
Gültigkeit01. Dezember 2025 bis 31. Jänner 2027
AnbringungWindschutzscheibe innen: Links oben oder hinter dem Rückspiegel. Nicht im Tönungsstreifen kleben!
Infos der ClubsÖAMTC Infos | ARBÖ Infos

  • Entspannung bei den Öffis ab 1.9.: U4-Teilsperre endet; S-Bahn-Stammstrecke Floridsdorf–Praterstern nimmt den Betrieb wieder auf. wienerlinien.atstartseite.wien.gv.ats-bahn.wien
  • Autobahnen bleiben heikel: A23 (Prater-Hochstraße) läuft als Langzeitbaustelle bis August 2026; A4 Knoten Schwechat durchgehend bis Ende 2025 (Teile bis 2026). Außerdem Einengungen/Reduktionen im Knotenbereich – Staugefahr zum Ferienende. asfinag.at+1
  • Innerstädtisch kommen laufend kleinere Maßnahmen dazu; die Stadt veröffentlicht wöchentlich eine Baustellenvorschau. startseite.wien.gv.at
  • Schulbeginn Wien: Montag, 1. September 2025 – Pendelspitze am Morgen sicher einplanen. bildung-wien.gv.at

Aktuell laufende Schlüsselprojekte (Auswahl)

Öffentlicher Verkehr (Sommermaßnahmen)

  • U4: Sommer-Teilsperre Schottenring–Friedensbrücke endet mit 1.9. (E4/D als Ersatz enden entsprechend). Gut für die Montags-Spitze. wienerlinien.at
  • S-Bahn-Stammstrecke Floridsdorf–Praterstern: Sommer-Totalsperre bis 31.8., ab 1.9. wieder Betrieb. s-bahn.wien
  • Stadt-Überblick zu Sommer-Sperren & Ersatzverkehren: Stadt Wien Dossier Sommer 2025. startseite.wien.gv.at

Autobahnen/Schnellstraßen rund um Wien

  • A23 Südosttangente / Prater-Hochstraße: Sanierung seit 09/2024, Fertigstellung bis 08/2026, mit Winterpausen – wechselnde Verkehrsführungen, teils Rampensperren (Knoten Prater/Handelskai abschnittsweise). Montag früh Staugefahr. asfinag.at
  • A4 Knoten Schwechat (Generalerneuerung): Arbeiten laufen bis Ende 2025 (Tempo lokal 60 km/h), Restarbeiten teils bis 08/2026 – Engstellen und Verschwenkungen, v. a. bei hoher Pendlerlast. asfinag.at
  • A22 / Raum Stockerau (relevant für Einpendler:innen): Instandsetzung A22/S3-Abschnitte bis Oktober 2025; überwiegend zwei Spuren je Richtung, punktuell Nacht-/Wochenend-Sperren. asfinag.atbmimi.gv.at
  • Laufende Detailinfos (Live-Karte): ASFINAG-Baustellenkarte. baustelleninfo.asfinag.at+1

Innerstädtische Straßen/Gleise

  • Sommer-Großmaßnahmen (Gleis-/Fahrbahnsanierungen, Radwege): Überblick der Stadt mit den „Baustellen-Highlights 2025“ (inkl. Brigittenauer Brücke, Ring-Gleisabschnitte etc.). startseite.wien.gv.at
  • Was startet/ändert sich diese Woche? Die wöchentliche Vorschau der Stadt listet Neu- und Folgemaßnahmen (25.–31.08. inkl. Start/Ende, Straßenzüge, Bezirke). startseite.wien.gv.at

Was ist bis Schulbeginn fertig – und was dauert länger?

Fertig bis/mit 1. September 2025 (relevant für Montag):

  • U4-Teilsperre Schottenring–Friedensbrücke endet. wienerlinien.at
  • S-Bahn-Stammstrecke Floridsdorf–Praterstern öffnet wieder. s-bahn.wien

Geht über den Schulbeginn hinaus:

  • A23 Prater-Hochstraße: Arbeiten laufen bis Aug 2026 – also keine Entwarnung zum Ferienende. asfinag.at
  • A4 Knoten Schwechat: bis Ende 2025 (Teilbereiche bis Aug 2026). asfinag.at
  • A22/S3 (Raum Stockerau): bis Oktober 2025. asfinag.atbmimi.gv.at

Prognose für Montag, 1. September 2025 (Schulstart in Wien)

  • Öffi-Lage: U4 & S-Bahn wieder voll – Entlastung gegenüber den Sommerwochen, aber Schul-/Berufsverkehr sorgt für dichte Spitzen 7:00–9:00. bildung-wien.gv.atwienerlinien.ats-bahn.wien
  • Autobahn-Korridore:
    • A23 (v. a. Knoten Prater / Richtung Kagran bzw. Richtung Graz je nach Bauphase): zäh bis stockend in der Frühspitze. Zeitpuffer +10–20 min einplanen. asfinag.at
    • A4 Knoten Schwechat: Engstellen + Tempolimit → Staugefahr Richtung Stadt in der Früh. asfinag.at
    • A22 nördlich Wien (Einpendler:innen): Abschnittsweise Einschränkungen – Geschwindigkeit & Spurwechsel beachten. asfinag.at
  • Innenstadt/Bezirke: je nach wöchentlicher Vorschau punktuelle Fahrstreifen-/Abbiege-Einschränkungen. Check am Vortag/Frühstück: Baustellen-Vorschau. startseite.wien.gv.at
Baustelle / ProjektAbschnitt / BereichZeitraumEnde geplantQuelle
U4 TeilsperreSchottenring – Friedensbrücke29.6.–31.8.202531.08.2025Wiener Linien
S-Bahn StammstreckeFloridsdorf – Praterstern30.6.–31.8.202531.08.2025ÖBB
A23 Prater-HochstraßeKnoten Prater – Handelskaiseit 09/202408/2026ASFINAG
A4 Knoten SchwechatFlughafen-Autobahn, Richtung Wienseit 2024Ende 2025 (Teile bis 08/2026)ASFINAG
A22 / S3 SanierungenRaum StockerauFrühjahr 2025–10/2025ASFINAG
Innerstädtische Projekte (diverse)Brigittenauer Brücke, Ringabschnitte, Radwegelaufend Sommer 2025je nach AbschnittStadt Wien

Autofreier Tag Wien 2025: Am 22. September wird die Innenstadt zur temporären Fußgängerzone und öffnet den Raum für klimafreundliche Mobilität. Als Höhepunkt der europäischen Mobilitätswoche (16.–22. September) steht der Aktionstag ganz im Zeichen nachhaltiger Fortbewegung – von Öffis über Fahrräder bis hin zum Zu-Fuß-Gehen.

Hintergrund: Wien macht mobil für das Klima

Die europäische Mobilitätswoche findet jährlich vom 16. bis 22. September statt und bietet vor allem Städten und Gemeinden die Chance, klimafreundliche und zukunftsweisende Mobilität vor Ort sichtbar zu machen. Der autofreie Tag ist ein Aktionstag am 22. September 2025, der von verschiedenen Organisationen wie Umweltverbänden initiiert und unterstützt wird.

Wien beteiligt sich seit Jahren aktiv an dieser europäischen Initiative und nutzt den autofreien Tag als Plattform für Bewusstseinsbildung im Bereich nachhaltiger Mobilität. Das Thema 2024 war „#RaumFairteilen“, vor allem die gerechtere Verteilung des Straßenraums. Für 2025 steht das Motto „Mobilität für alle“ im Fokus.

Aktuelle Verkehrsmaßnahmen und Zufahrtsregelungen 2025

Revolutionäre Änderungen in der Inneren Stadt

Die Stadt Wien plant eine umfassende Verkehrsberuhigung der inneren Stadt mit einem elektronischen Zufahrtsmanagement nach europäischen Standards. Eine entsprechende Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll mit 1.1.2026 in Kraft treten, die kamerabasierte Einfahrtkontrollen ermöglicht.

Berechtigte Zufahrten zum 1. Bezirk:

  • Anrainer mit Hauptwohnsitz
  • Inhaber von Parkplätzen in öffentlichen und privaten Garagen
  • Wirtschaftstreibende und Gewerbebetriebe
  • Einsatzfahrzeuge und Taxis
  • Personen mit Behindertenausweis
  • Lieferdienste (zeitlich begrenzt auf maximal 30 Minuten)

Laut einer technischen Machbarkeitsstudie könnten täglich bis zu 15.700 Einfahrten in die Innenstadt verhindert und die Stellplatzauslastung um fast ein Viertel reduziert werden.

Autofreier Tag Wien 2025: Wiener Linien Aktionen

Einzelfahrschein wird zur Tageskarte

Die bewährte Hauptaktion bleibt bestehen: Am autofreien Tag gilt ein Einzelfahrschein zum Vollpreis als Öffi-Ticket für den gesamten Tag. Dies bedeutet unbegrenztes Fahren mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus bis Betriebsschluss für nur einen Einzelfahrscheinpreis.

WienMobil Räder gratis nutzen

Die WienMobil Räder können am autofreien Tag mit einem speziellen Gratiscode kostenlos genutzt werden. Der Code gilt jeweils für 30 Minuten und kann an diesem Tag beliebig oft verwendet werden.

Zusätzliche Aktionen

An ausgewählten U-Bahnstationen und Haltestellen gibt es als Dankeschön für die Öffi-Nutzung süße Überraschungen. Nach dem Motto „Kuchen statt Parkplatzsuchen“ haben die Wiener Linien in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Generationencafé Vollpension Kuchen an Öffi-Stationen verteilt.

Wien im internationalen Vergleich

Wien wählt bewusst einen anderen Ansatz als andere europäische Städte: Während Paris ganze Stadtviertel für Autos sperrt und Brüssel das gesamte 160 km² große Gebiet innerhalb des umschließenden Autobahnringes an einem Sonntag im September für den motorisierten Individualverkehr sperrt, setzt Wien auf gezielte Aktionen und temporäre Verkehrsberuhigung kombiniert mit Bewusstseinsbildung.

Diese Strategie ermöglicht es, die inneren Bereiche für einige Stunden autofrei zu halten und die Hauptverkehrsstraßen teilweise „den Leuten zurückzugeben“, ohne drastische Vollsperrungen durchzuführen.

Praktische Tipps für den autofreien Tag

Anreise und Mobilität

  • Nutze die Gelegenheit, das erweiterte Tagesticket der Wiener Linien auszuprobieren
  • Erkunde Wien mit den kostenlosen WienMobil Rädern
  • Plane längere Fußwege ein und entdecke neue Perspektiven der Stadt

Veranstaltungen und Events – Traditionell finden am autofreien Tag zahlreiche Aktionen statt:

  • Pop-Up-Begegnungszonen in verschiedenen Bezirken
  • Radparaden und Fahrradworkshops
  • Aktionen an Schulen zur Bewusstseinsbildung
  • Mobilitätsfest der Wiener Linien (Ort variiert jährlich)

Klimaschutz im Fokus

Die Wiener Linien rechnen vor: Eine U-Bahn ersetzt im Schnitt 790 Autos, während in einem Auto selten mehr als eine Person fährt, finden in einer U-Bahn 900 Fahrgäste Platz. Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung öffentlicher Verkehrsmittel für den Klimaschutz.

Stand 25.08.2025

1. Zufahrtsregelung / StVO-Novelle & Mobilitätsstrategie

  • Die StVO-Novelle, die automatisiertes Zufahrtsmanagement ermöglicht, wurde von der Bundesregierung Anfang April 2025 eingeleitet.
  • Der angekündigte Zeitplan mit einer möglichen Umsetzung bis 2028 bleibt aktuell realistisch. Allerdings gibt es bisher keine neuere offizielle Aktualisierung auf wien.gv.at zur Frist oder konkreten Maßnahmen.

2. Wiener Linien – Einzelfahrschein / Tagesticket

  • Im Ticketangebot der Wiener Linien ist der „1 Fahrt WIEN“ – also der Einzelfahrschein – weiterhin präsent und aktiv online erhältlich.
  • Das Ticketangebot wurde im Sommer 2024 reformiert: Das 1‑Tag‑WIEN-Ticket wurde durch das flexible „24 Stunden WIEN“ ersetzt, die Einzelfahrt bleibt aber erhalten.

3. WienMobil Rad – Gratiscode-Aktion

  • Ab Juli 2025 wurden 300 neue E‑Bikes ins WienMobil Radangebot aufgenommen. Sie sind in der nextbike-App sichtbar und für 3 € pro 30 Minuten buchbar. Bis Oktober findet eine Evaluierungsphase statt.
  • Für Stammkundinnen (u. a. Klimaticket-Inhaberinnen) wurden automatisch zwei Freifahrten à 30 Minuten im Konto hinterlegt.
  • Zudem gab es eine Aktion: „120 Freiminuten“ via Gutschein oder Code – genauerer Hinweis auf Preisjäger, Februar/April 2025.
  • Eine ebenfalls genannte Aktion war „2×30 Freiminuten mit Aktionscode KULTUR25“ im Rahmen des Kultursommers 2025.

4. Veranstaltungen – Pop-Up-Zonen & Fahrradaktionen

  • Die „Coolen Zonen“ (kostenfreie, kühle Aufenthaltsräume gegen Hitze) wurden 2025 spürbar ausgeweitet. Es gibt nun 22 Standorte in 15 Wiener Bezirken, einige in Amtshäusern oder Büchereien.
  • ARGUS Bike Festival fand am 12./13. April 2025 auf dem Rathausplatz statt – mit Fahrradmessen, Shows, Testmöglichkeiten und Dirt‑Battle-Vorführungen; bekannt als größte Fahrradveranstaltung Österreichs.
  • Die Wiener Radparade war am 13. April 2025 im Rahmen des Festivals organisiert.
  • Der Kultursommer Wien 2025 setzt auf Pop‑Up‑Bühnen in verschiedenen Parks – etwa Waldmüllerpark (10.), Nordwestbahnhof (20.), Stadtpark Atzgersdorf (23.) und weitere bekannte Parks in Bezirken wie 11., 12., 15., 18., 22. Bezirk.

FAQs zum Thema: Autofreier Tag Wien 2025

Welche Bereiche sind vom autofreien Tag 2025 betroffen?

Primär die Innere Stadt (1. Bezirk) mit besonderen Zufahrtsregelungen und ausgewählte Straßenzüge in weiteren Bezirken, je nach geplanten Veranstaltungen.

Gibt es kostenlose Angebote der Wiener Linien?

Ja, ein Einzelfahrschein gilt am autofreien Tag als Tagesticket für unbegrenzte Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien.

Kann man WienMobil Räder gratis nutzen?

Ja, mit einem speziellen Gratiscode, der jeweils für 30 Minuten gilt und mehrfach verwendet werden kann.

Wann tritt die neue Zufahrtsbeschränkung in Kraft?

Die rechtlichen Grundlagen sollen mit 1.1.2026 in Kraft treten, mit der praktischen Umsetzung ist frühestens 2028 zu rechnen.

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Offizielle Updates gibt es auf wien.gv.at und wienerlinien.at sowie über die Social-Media-Kanäle der Stadt Wien.